Brennendes Haus und ein verletzter Teddy im Kindergarten Tausendfüßler

Brandschutzerziehung und Erste Hilfe im Kindergarten Tausendfüßler

2016_05 Kiga

In diesem Jahr führte die Queckbörner Feuerwehr sowie das örtliche DRK an jeweils einem Vormittag Brandschutzerziehung sowie Erste-Hilfe mit den Vorschulkinder des Kindergartens Tausendfüßler durch.

Die Feuerwehr klärte die Kinder über die Gefahren des Feuers auf und demonstrierte den Unterschied zwischen „gutem“ und „bösem“ Feuer. Immer wieder führt fehlerhafte Handhabung mit dem Feuer zu zahlreichen Bränden, die zu erheblichen Sachschäden führen und viele Menschenleben in Gefahr bringt. Daher ist es besonders wichtig, schon früh über den richtigen Umgang mit Feuer zu informieren. Doch den Kindern soll auch die Angst vor Feuern genommen werden, damit sie sich im Notfall richtig verhalten, den Notruf absetzen können und keine Angst vor den „verkleideten“ Männern haben.

Das böse Feuer konnte mit Hilfe eines Miniaturhauses gezeigt werden. Durch falschen und unachtsamen Umgang mit Zündmitteln und brennbaren Stoffen sahen die Kinder, wie schnell ein Zimmer verraucht ist. Anschließend tabsten alle mit einer präparierten Brille in der Turnhalle, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wieviel man im Rauch sieht.

Doch Feuer muss nicht immer nur gefährlich sein, so durften die Kinder mit Streichhölzer üben und Kerzen anzünden.

Zwei Tage später bekamen die Vorschüler Besuch von den Helfern des örtlichen DRKs. An diesem Vormittag bekamen die Sechsjährigen gezeigt, wie sie Ihrem Freund helfen können, wenn der sich  mal verletzt. So lernten die Kinder, was bei offenen Wunden zu beachten ist und wie man sie richtig versorgt. Vom einfachen Pflaster bis zum nicht ganz alltäglichen Fingerkuppenverband, wurden kleine Verletzungen versorgt. Für größere Wunden wurden Verbände angelegt. Begeistert übten die Kinder wie man Kopfverbände anbringt und imaginäre Wunden an Arm und Bein fachmännisch versorgt. Doch was, wenn die Schaukel mal härter gegen den Kopf haut und man dabei das Bewusstsein verliert? Dafür zeigten die Rotkreuzler, wie man eine stabile Seitenlage durchführt und was hier unbedingt zu beachten ist. Im Team und alleine übten die Kinder diese untereinander.

Einen Teil der Rettungskette zu sein, in dem man die Erstversorgung übernimmt und anschließend den Notruf absetzt, ist in jedem Altern möglich. Stolz ließen einige ihre Pflaster und Verbände an, um sie zu Hause zu zeigen und teilweise an den Eltern nochmals zu üben.

Höhepunkt der Woche war der Besuch des Gerätehauses der Feuerwehr und dem Roten Kreuz. Hier wurden den Kindern die Fahrzeuge und Geräte präsentiert. Auch die Einsatzkleidung der Feuerwehrkonnte direkt mal anprobiert werden. Alle Kinder durften in den Rettungswagen klettern, wo die Trage ausprobiert und der Herzschlag sowie der Sauerstoffgehalt des Blutes untersucht wurde.

Mit der Drehleiter den Kindergarten von ganz oben angucken zu können, war der krönende Abschluss dieser Woche.

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